Design Thinking – Robin Williams hat uns diese 4 Prinzipien gelehrt

Ohne Frage, Design Thinking ist eine mächtige Methode. Doch weit wichtiger als die Methode ist die kreative Haltung dabei. Hier stellen wir 4 Design Thinking Prinzipien dar, welche dir dabei helfen, aus einer komplexen Herausforderung eine kreative Lösung zu entwickeln.

Design Thinking Prinzip 1: Flexibler Raum

Kreativität bedeutet das Wechseln der Perspektiven, sodass eine ganz neue entstehen kann.

In welcher Art von Raum arbeitest du gerne? Was brauchst du, damit du kreativ sein kannst?

Die Gestaltung der Räumlichkeiten nimmt im Design Thinking-Prozess einen besonders hohen Stellenwert ein, denn die Gestaltung des Raumes beeinflusst die Gedanken- und Arbeitsprozesse enorm!

Ein optimaler Team-Raum lässt sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeit zu, ermöglicht den Austausch zwischen parallel arbeitenden Mitgliedern und erlaubt das Arbeiten in verschiedenen Positionen. Egal ob Sitzen, Stehen, Liegen, Hüpfen oder Meditieren – für die Kreativität ist es wichtig, sich bewegen und seine Haltung verändern zu können. Ebenso wichtig ist der Wechsel zwischen Stille, Einzelarbeit, Dialog zu zweit und Gruppendialog oder Plenum.

Kreativität wächst durch einen häufigen Wechsel der Perspektive.
Das wusste auch schon Robin Williams:

Design Thinking Prinzip 2: Nutzerorientierung
Eine innovative Lösungsstrategie berücksichtigt die Bedürfnisse der Zielgruppe.

Für wen soll ein Problem gelöst werden? Was ist der Leidensdruck bei dieser Person? Welches Bedürfnis steckt dahinter?

Die menschlichen Faktoren sind der Schlüssel zur nachhaltigen Problemlösung. Die ständige Rückkopplung zwischen Lösungsfinder und Zielgruppe ist zentrale Voraussetzung für den Erfolg des Design Thinking- Ansatzes. Dies geschieht durch Empathie-Arbeit in Form von Interviews, Feldforschung, Beobachtung und auch Rollenspielen zur Simulation. Meditation kann helfen, um sich in Ruhe in die Menschen einzufühlen.

Die Bedürfnisse der Zielgruppe werden analysiert und sind Ausgangspunkt im Design Thinking Prozess für die spätere Ideenentwicklung.

Robin Williams: Warum hatte William Shakespeare all seine Gedichte erfunden? Richtig, um seine „Nutzer“, die von ihm angebeteten Frauen zu erreichen.

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Design Thinking Prinzip 3: Schwarmintelligenz
In heterogenen, kompetenten Teams entstehen Synergieeffekte mit viel kreativem Potenzial.

Kreativität kommt selten allein. Design Thinking geht davon aus, dass kollektive Kreativität ein enormes Potential für die Entwicklung innovativer, erfolgsversprechender Ideen beherbergt. Person 1 hat eine vage Idee – Person 2 ergänzt diese zu einer ganzen Idee.

Voraussetzung für kollektive Kreativität ist der freie Gedankenaustausch. Wenn die Teilnehmer auch noch verschiedene Kompetenzen haben, kommen ganz neue Ideen zustande.

Was sagt Robin Williams: Bildet Banden! Wie wärs mit einem Club der toten Dichter?

Design Thinking Prinzip 4: Fail early & often

Die Gruppe sollte unkonventionelle Wege ausprobieren und sich durch Reflexion iterativ einer Lösung nähern.

Nichts ist wertvoller für Kreativität als die Erlaubnis, einfach mal rumzuspinnen und seinen Ideen freien Lauf zu lassen. Dafür werden Bewertungen zurückgestellt und es ist erlaubt, auch einmal Blödsinn zu erzählen.

Fehler machen ist erlaubt! Eine positive Fehlerkultur schafft eine Atmosphäre, in der sich Kreativität gut entfalten kann. Natürlich geht es nicht um das Fehler machen an sich, sondern um die Toleranz unkonventionellen und mutigen Ideen gegenüber. Die ist allein deswegen notwendig, da die optimale Lösung eines komplexen Problems unbekannt ist und daher üblicherweise durch einen evolutionären Prozess des Ausprobierens und Selektierens erreicht wird.

Unkonventionelle Ideen haben oft den Vorteil, dass sie mehr Aufmerksamkeit erregen und dadurch Potenzial für eine stärkere Verbreitung haben.

Auch das konnten wir von Robin Williams lernen. Sein Scheitern war schmerzhaft, hat aber viele Menschen sehr inspiriert.

Oh Captain, mein Captain!

Fazit Design Thinking Prinzipien

In diesem Beitrag haben wir dir die vier Design Thinking Prinzipien vorgestellt: Suche flexible Räume, orientiere dich am Nutzer, nutze die Schwarmintelligenz und habe keine Angst vorm Scheitern. Wenn du – oder besser gesagt ihr – diese berücksichtigt, dann seid ihr auf einem guten Weg auch schwierige Probleme kreativ zu lösen.

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