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Ko-Kreativität

Integrale Kreativität und Ko-Kreativität

Primäre und sekundäre Kreativität:

Der Begriff der Kreativität hat verschiedene Facetten und um ihn in seinem ganzen Gehalt zu verstehen und zu realisieren, ist es sinnvoll diese auch unterscheiden zu können. Dabei wichtig ist zum einen die von Abraham Maslow eingeführte Unterscheidung von primärer und sekundärer Kreativität („Creativity in Self-Actualizing People“, Maslow 2000).  Primäre Kreativität ist eine Art transzendenter Bezug des Menschen zur Quelle des schöpferischen Seins. Egal ob man diese Quelle des Seins als Universum oder Kosmos, als Gott oder Shiva, als Quantenfeld oder als Nullpunktfeld bezeichnet, vieles spricht dafür, dass der Mensch in besonderen Momenten (Meditationen, Yoga, Waldbaden etc.) damit in gewisser Weise kommunizieren und so ungewöhnliche und ganz neue Inspirationen, Ideen und auch Problemlösungen entwickeln kann. Im Vergleich zu vielen anderen Gebieten von Natur und Kultur ist diese Dimension von Kreativität in modernen Wissenschaften kaum erforscht und daher auch wenig entwickelt. Sekundäre Kreativität ist das Beherrschen von Wissen, Techniken und Methoden für konkrete Dinge oder Strukturen. Erst beides zusammen – primäre und sekundäre Kreativität, deren Zusammenspiel Maslow als „integrale Kreativität“ bezeichnete – ermöglicht uns entscheidende Innovationen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Ko-Kreativität:

Für möglichst gutes Gelingen von Kreativität es es außerdem wichtig, Ko-Kreativität zu verstehen und deren Dimensionen unterscheiden und integrieren zu können:

  1. Interpersonelle Ko-Kreativität: das optimale Zusammenspiel der kreativen Potenziale von zwei oder mehr Menschen.
  2. Intrapersonelle Kreativität: jeder Mensch hat in sich verschiedene Facetten, z.B. Anteile des Träumers, des Kritikers, des Realisten, aber auch besondere Begabungen und Ausbildungen einerseits und Ängste und Schatten andererseits. Wenn es gelingt, diese nicht als sich bekämpfende, sondern einander ergänzende Potenziale zu verstehen, entsteht eine reiche und starke individuelle Ko-Kreatitvität.
  3. Kosmische Ko-Kreativität: Wie oben bei der Unterscheidung von primärer und sekundärer Kreativität bereits erläutert, gelingt dem Menschen und guten Momenten eine Art Kommunikation und damit Ko-Kreativität mit dem Universum (egal ob man dieses als Evolution, Quantenfeld, Shiva, Brahma, Gott oder Göttin versteht).

Da Kreativität zwar in diesen oder jenen Facetten erforscht und angeboten werden, jedoch unseres Wissens bisher nirgendwo als Ganzes, verstehen wir es als unsere Mission,  Kreativität und Ko-Kreativiät in all ihren Dimensionen zu fördern, damit diese zusammen echte, nachhaltige Lösungen für die zentralen Herausforderungen unserer Zeit entwickeln können.