Was ist Metamoderne?

Die Metamoderne kann auch als eine Art „Post-Postmoderne“ verstanden werden, die sich nicht mehr an den Dualismen und Gegensätzen der modernen und postmodernen Epoche orientiert, sondern eine Haltung der Offenheit und des Pluralismus pflegt. Diese Haltung zeichnet sich durch eine ironische Distanz zu traditionellen Werten und Narrativen aus, gleichzeitig aber auch mit Neugier und einem Interesse an deren Überwindung.

Präsentation von Maik Hosang zur Metamoderne

 

4 Stufen der Moderne hin zur Metamoderne

  1. Die Prämoderne ist die historische Epoche vor der Moderne, die sich grob von der Antike bis zur Renaissance erstreckt. Sie ist geprägt von einer starren Hierarchie der Gesellschaft und einer starken Abhängigkeit von Traditionen und Autoritäten.
  2. Die Moderne beginnt in der Renaissance und setzt sich in der Aufklärung fort. Sie ist geprägt von einer wachsenden Kritik an traditionellen Werten und Autoritäten und einer zunehmenden Betonung von Vernunft, Wissenschaft und individuellen Freiheit.
  3. Die Postmoderne beginnt in den 1950er Jahren und ist geprägt von einer Kritik an den universalen Ansprüchen der Moderne und deren Dogmatismus. Sie betont die Vielfalt subjektiver Perspektiven und die Unmöglichkeit einer absoluten Wahrheit und fordert eine kritische Hinterfragung von Sprache und Bedeutungen.
  4. Die Metamoderne geht über die Kritik der Postmoderne hinaus und betont die Möglichkeiten der Überwindung von Grenzen und die Schaffung neuer, inklusiverer Narrative. Sie versteht sich als eine Art „Post-Postmoderne“ und verzichtet auf die Dualismen und Gegensätze der modernen und postmodernen Epoche.

 

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Quellen:

ChatGPT & Tischgespräche mit dem Autor hinter Hanzi Freinacht

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