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### Design Thinking Online Kurs: Folge 6/6 ###

Folge 6: Der Lösungsraum

In der letzten Folge thematisieren wir den Lösungsraum und kommen zum Abschluss unseres Design-Thinking-Zyklus.

Mehr Infos zu dieser Folge:

Im Video angesprochene Methoden

Die Brainstorming Frage(n)

Bei der Brainstorming Frage ist es dir überlassen, ob du noch eine oder mehrere Unterfragen ergänzt. Sie sollten jedoch relativ prägnant, aber ergenbnisoffen sein. Dieser Schritt kann bis zu 15 Minuten in Anspruch nehmen. Deine Fragen sollten viele offene und kreative Lösungsansätze beinhalten, um beide deine Personas zufrieden zustellen.

Die Brainstorming-Regeln

  1. Baue auf den Ideen anderer auf!
  2. Stelle Kritik zurück!
  3. Verrückte Ideen voran!
  4. Quantität zählt!
  5. Denke Nutzer-zentriert!
  6. Sei visuell!

Die Ideen-Matrix

Die Ideen-Matrix dient zur Ideenfindung. in der linken Ecke notieren wir unsere Frage. Auf die Vertikale kommen Faktoren die unsere Kreativität anregen, aber auch stolpern lassen, auch „Powers of Ten“ genannt. Auf der horzontalen kannst du verschidene Ausführmöglichkeiten deiner Frage ergänzen. Nun füllst du die vielen verschiedenen Panels aus. Es kann sich dabei um aufeinander aufbauenden ideen handeln oder auch gänzlich verschiedene Lösungen. Du kannst deine Ideen-Matrix jederzeit um weitere Spalten oder Zeilen erweitern. Nach der Vervollständigung solltest du die ideen selektiere, die nicht zu deinen Personas passen. Dabei hilft dir der Ideen-Tunnel.

Der Ideen-Tunnel

Der Ideen-Tunnel dient zur Selektion unterschiedlicher Ideen. Wähle verschiedene Auswahlkriterien und selektieren danach. Die Anzahl deiner Kriterien ist dabei dir überlassen.

Speziell bei der Ideen-Matrix kannst du Punkte nach dem Dot-voting-Prinzip verteilen. Dabei beinhalten die Dots die Kriterien, beispielsweise durch Farbe, Größe oder Form.

Der Prototypen

Nun kannst du einen Prototypen erstellen. Dabei hast du viele verschiedene Möglichkeiten deine Ideen zu visualisieren.

Das Idea Napkin

Beim Idea Napkin geht es darum, dass deine Lösung theoretisch auf eine ganze Serviette passt. Du kannst einen Namen, einen möglichen Solgan, eine Skizze auf der einen Seite auflisten. Auf der anderen Seite kannst du die Nutzergruppe, die Situation, das Problem, die Funktion und das Ziel notieren.

Ansonsten ist es sehr wichtig viel Feedback zu deinem Prototypen zu sammeln, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Was ist gut? Was lief schlecht?

Im Entwicklungsprozess wird der Prototyp ständig verändert. Dabei kann es eventuell auch passieren, dass du einen Schritt zurück gehen musst. Bespielsweise um noch weitere Interviews zu führen oder mehr Recherche zu betreiben. Lasse dich davon nicht entmutigen!

Nun ist unser Design Thinkung Zyklus, wie auch unser Video Kurs zu Ende. Wir hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten und dass du viele neue, tolle Erkenntnisse gewonnen hast.

Falls du vom Thema Design Thinking immer noch nicht genug hast kannst du hier zu Überblick, dem Prozess und den 10 Geboten des Design Thinkings kommen.

Beteiligte am Online Kurs

Diese Videoreihe wurde im Auftrag der Universität Köln, Physikdidaktik, Prof. André Bresges erstellt.

Prof. André Bresges

Verantwortlicher Universität

Galina Emelina

Hauptdarstellerin & Konzeption

Alexander Emelina

Kamera

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Karl Hosang

Konzeption