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Psychologische Kompetenz

Psychologische Kompetenz- Was ist das? Warum brauchen wir sie und wie erlernen wir sie?

Wenn du explizit mit Menschen arbeitest, ist ein grundsätzliches Verständnis über Psychologie sehr wertvoll – auch wenn es sehr gute Lehrer, Weise und Berater gibt, die nie eine konventionelle psychologische Ausbildung genossen haben. Weder Jesus, Buddha noch Rumi konnten auf unser modernes Wissen zurückgreifen, aber haben durch die Arbeit mit sich selbst und anderen einen tiefen Einblick in die Seelen der Menschen gewonnen – und anderen weitergegeben.

 

In einem Artikel »Crashkurs Psychologie« gibt Karl einen schnellen und groben Ritt durch die Teilgebiete der Psychologie, die aus meiner Erfahrung besonders viel Wert bieten in der konkreten Arbeit mit Menschen:

  • Entwicklungspsychologie – Die Veränderung des Organismus, der Persönlichkeit und der Psyche im Laufe der Zeit
  • Persönlichkeitspsychologie – Was macht das Individuum aus?
  • Kommunikationspsychologie – Alles, was den Informationsaustausch zwischen Menschen betrifft.
  • Arbeits- und Organisationspsychologie – der Mensch als Teil einer organisierten Gruppe, in der Arbeit mit Unternehmen
  • Klinische Psychologie – Dieser Bereich ist reguliert: nur Ärzte und Psychotherapeuten dürfen mit psychischen Krankheiten arbeiten. Aber auch wenn alle anderen nicht mit psychischen Krankheiten arbeiten (dürfen), ist ein Grundwissen über Psychodynamik und Pathologien hilfreich, da auch alle gesunde Menschen in milden Grauschattierungen verwandte Probleme erleben. Diesem Teil widme ich hier nicht, er ist den staatlich regulierten Heilberufen vorbehalten. Ich empfehle dennoch einen Blick auf das ICD10, das DSM und die OPD, um ein grundsätzliches Verständnis von psychischen Pathologien zu ermöglichen. Im Zweifelsfall gilt immer, dass Klienten einen Arzt konsultieren sollten, wenn es Anlass zur Sorge um die geistige oder körperliche Gesundheit gibt.

Die Lektüre setzt eine gewisse Auffassungsgabe voraus – und natürlich Geduld und Muße für den Abgleich mit den eigenen Erfahrungen und das kritische Hinterfragen. Psychologie ist eine noch relative junge Wissenschaft – das empirische Gerüst ist im Vergleich zu klassischen Naturwissenschaften eher wackelig und sortiert sich noch Stück für Stück zusammen zu einem einheitlichen Bild.

 

Zum Artikel:

Crashkurs: Psychologie lernen

 

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